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Swatch Pay macht die Arbanduhr zur virtuellen Kreditkarte

Mit Swatch Pay hat der renommierte Uhrenhersteller Swatch ein neues, drahtloses Bezahlverfahren präsentiert. Gegenüber den beliebten Smartwatches und Smartphones bieten die mit dem Bezahldienst Swatch Pay vernetzten Uhren ihrem Besitzer einen großen Vorteil.

Vorteile der Bezahl-Lösung Swatch Pay

Seit Einführung von Apple Pay in Online Casinos hat sich Bezahlen mit der Uhr am Handgelenk fest etabliert. Als Gegenstück hat Uhrenhersteller die Swatch Pay entwickelt und in Deutschland und Österreich der Öffentlichkeit präsentiert. Die innovative Bezahllösung basiert auf der NFC-Technologie. Diese Technik bietet dem Verbraucher den Vorteil, dass er seine Uhr nicht in regelmäßigen Abständen ans Ladegerät anschließen muss, um den Akku aufzuladen. Wenn die Batterie leer ist, wird sie vom Kassenterminal mit Energie gespeist. Die Batterielaufzeit wird durch das Bezahlen mit der Uhr nicht verringert. Skrill hat es vorgemacht wie man hier sieht.

Modelle, die mit der Bezahlfunktion Swatch-Pay ausgestattet sind

Aktuell bietet Hersteller Swatch sechs Modelle an, die mit dem Bezahl-Chip ausgestattet sind. Weitere Modelle sind angekündigt. Zum Start in der Schweiz erklärte der Uhrenhersteller, auf langfristig jede Swatch-Armbanduhr, vorausgesetzt, das Platzangebot ist ausreichend, durch Integration des Chips, zum Bezahlen faehig gemacht werden soll. Weil die Bezahl-Uhren mittels Personalisierungs-Token per Bluetooth freizuschalten sind, sind sie nur in Swatch Stores erhältlich. Der Token besitzt eine Gültigkeit von drei Jahren. Nach Ablauf ist er per App auffrischbar.

Swatch Pay basiert auf ausgereifter Technologie

Die Technologie, auf der Swatch Pay basiert, wird seit mehreren Jahren in China und in der Schweiz eingesetzt. Als Banking-Partner fungiert das Unternehmen Wirecard mit einer virtuellen Mastercard. Generell funktioniert die Bezahllösung bankenunabhängig mit jeder auf die Uhr geladenen Mastercard – sowohl mit klassischen Kreditkarten als auch mit Prepaid-Kreditkarten.

Beliebige Mastercard ist binnen 5 Minuten auf der Uhr installierbar

Laut Aussage des Managers von Swatch dauert es keine fuenf Minuten, die Mastercard auf der Armbanduhr zu installieren. Nach dem Kauf muss sich der Besitzer eine App herunterladen, seine Mastercard einscannen und die Kreditkarte mit seiner Uhr virtuell auf einem Terminal verknüpfen.

Nachdem dies erledigt ist, wird auf der Swatch-Armbanduhr eine virtuelle Kreditkarte erstellt. Die 16-stellige Kreditkartennummer wird durch ein Token (Zeichenfolge) ersetzt. Anschließend ist die coole Armbanduhr weltweit zum bargeldlosen Bezahlen einsetzbar. Bezüglich der Limits gelten die gleichen Vorgaben, wie für das mit der Uhr verknüpfte Kreditkartenkonto.

Als Sicherheitselement fungiert die App

Falls die Armbanduhr verloren oder gestohlen wird, kann die Bezahlfunktion der Uhr mit einem einzigen Klick in der dazugehörigen App gesperrt werden. Gesperrt wird nicht die tatsächliche Kreditkarte, sondern nur die virtuelle Variante auf der Uhr.

Swatch Pay ermöglicht unkompliziertes, schnelles, kontaktloses Bezahlen

Die Chancen, dass diese neue Bezahllösung erfolgreich wird, sind sehr gut, weil die meisten Kassenterminals mittlerweile für kontaktloses Bezahlen ausgelegt sind. Uhren der Marke Swatch sind beliebt und Swatch Pay ist kostengünstiger als sonstige Bezahlverfahren. Swatch Uhren sind selbstverständlich wasserfest.

Für wen ist Swatch Pay geeignet?

Die günstigen, trendigen Swatch Uhren eignen sich hervorragend für Kinder und Jugendliche, da sie mit ihrer coolen Uhr den Umgang mit den Bezahlmethoden der Zukunft erlernen. Eltern können in der App die Ausgaben ihres Nachwuchses kontrollieren. Swatch Pay eignet sich ebenfalls für Menschen, die unter Betreuung stehen.